es geht weiter!

Februar 16, 2009

Endlich ist es vorbei die Qäullerei mit der Diplomarbeit!
Das Leben geht weiter, und wie, gleich mit dem nächsten Semester.
Was soll ich sagen? Se la vi oder so ;)

Aber es geht weiter! Das neue Semester.
Hilft alles nix, wir packen das an!
Sommer, wir kommen!

Abgemüht und müde!
Schlaflos und angespannt
doch wir sind nicht spröde!
Das Leben geht weiter,
und das ist auch gut so!
Wir bleiben heiter
und freuen uns des Glücks
bei dir zu sein!

instant Adventskalender *g*

Dezember 2, 2008

Ich habe gestern einen “instant” (Zitat: Otti) Adventskalender geschenkt bekommen :)

Was ist Freiheit? (2)

November 18, 2008

Jetzt bist du frei,

Und doch bist du es nicht,

Denn du sperrst dich selbst ein.

Du wirst frei sein,

Aber jetzt noch nicht.

Du bist du, wie du so bist,

Und das ist kein Mist,

Und doch du machst viel Mist,

Aber er macht uns frei davon.

Nein, er hat es schon gemacht!

Und doch tragen wir es mit.

Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.

(Jesus spricht zu Juden, Bibel, Johannesevangelium 8,31)

Ja, zwischen Himmel und Erde sind wir noch.

Oh man, ich freue mich auf dann und wann.

Und ja ich freue mich auf jetzt.

Am besten ohne Mist.

Hey bleibe du dran!

Denn gestern und morgen ist jetzt.

Heute ist der Tag!

Jetzt ist er da!

Wir sind auch schon da!

Aber doch bald sind wir ganz dort.

Hey freue Dich auf den Himmelsort!

Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz wird mehr sein: denn das Erste ist vergangen.

(Johannes hörte laute Stimme vom Thron Gottes, Bibel, Offenbarung 21,4)

Gedanken

Oktober 27, 2008

Verbindlich sein?
ach ne…
ja oder nein?
“mal gucken” ist die meiste Antwort, die wir zu hören bekommen oder aber auch selbst sagen…
am Ende ist es eher nein…

Wir leben von Optionen.
Wir bestehen aus Optionen.

Wir sind Kinder unserer Zeit.
Individualismus.
Pluralismus.
Hauptsache – ich.
Alles schön und gut, aber wer übernimmt Verantwortung?
Wer trifft die Entscheidung?

Ich darf mir aussuchen wenn ich mögen will oder nicht will.
Ist es ok so?
Sind anderen Menschen nicht liebenswert?
Bin ich der, der entscheidet, wer liebenswert ist?

Was ist nur los mit unserer Kultur, mit uns selbst?
Was ist mit dem “Liebe deinen [jeden] Nächsten, wie dich selbst”?

Herbstimpressionen 2008

Oktober 22, 2008

Erwachsen werden im Glauben bedeutet sich des existenziellen Angewiesenseins auf Liebe [Gottes] bleibend bewusst zu sein.

Dass, was Gott von uns will ist nicht, dass wir uns liebenswürdig erweisen, damit er mit seiner Gnade leichter hat, dass, was er von uns will ist, dass wir uns so lieben lassen, dass wir endlich grenzenlos liebensfähig werden.

Hans-Joachim Eckstein
auf dem 5. internationalen Kongress für Psychotherapie und Seelsorge

Was ist Freiheit? (1)

Oktober 17, 2008

Heute ging er nach Hause. Lustlos. Ruhelos. Enttäuscht. Sein Atem war schwer. Es regnete. Die Tränen vermischten sich auf seinen Wangen mit dem Regen. Die Frage stieg in ihm hoch: Warum? Warum ist es so? Was soll ich tun? Doch es gab keine Antwort. Niemand konnte seine Fragen beantworten.
“Ich will frei sein” sagte er in sich hinein. Hat ihn jemand gehört? Natürlich nicht.
“Ich will frei sein!!!” schrie er laut. “Frei, frei, frei!”

Hörst du mich? Bist du da?
“Ich will frei sein!”

Wer bin ich?

Oktober 13, 2008

Wer bin ich? Sie sagen mir oft,
ich träte aus meiner Zelle
gelassen und heiter und fest
wie ein Gutsherr aus seinem Schloß.

Wer bin ich? Sie sagen mir oft,
ich spräche mit meinen Bewachern
frei und freundlich und klar,
als hätte ich zu gebieten.

Wer bin ich? Sie sagen mir auch,
ich trüge die Tage des Unglücks
gleichmütig, lächelnd und stolz,
wie einer, der Siegen gewohnt ist.

Bin ich das wirklich, was andere von mir sagen?
Oder bin ich nur das, was ich selbst von mir weiß?
Unruhig, sehnsüchtig, krank, wie ein Vogel im Käfig,
ringend nach Lebensatem, als würgte mir einer die Kehle,
hungernd nach Farben, nach Blumen, nach Vogelstimmen,
dürstend nach guten Worten, nach menschlicher Nähe,
zitternd vor Zorn über Willkür und kleinlichste Kränkung,
umgetrieben vom Warten auf große Dinge,
ohnmächtig bangend um Freunde in endloser Ferne,
müde und zu leer zum Beten, zum Denken, zum Schaffen,
matt und bereit, von allem Abschied zu nehmen?
Wer bin ich? Der oder jener?
Bin ich denn heute dieser und morgen ein anderer?
Bin ich beides zugleich? Vor Menschen ein Heuchler
und vor mir selbst ein verächtlich wehleidiger Schwächling?
Oder gleicht, was in mir noch ist, dem geschlagenen Heer,
das in Unordnung weicht vor schon gewonnenem Sieg?

Wer bin ich? Einsames Fragen treibt mit mir Spott.
Wer ich auch bin, Du kennst mich, Dein bin ich, o Gott!

Gedicht von Dietrich Bonhoeffer